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Wissenswertes zu Haar- und Federwild



REH

Das Reh ist in Franken flächendeckend verbreitet und die häufigste Haarwildart. Es macht deshalb einen Großteil des Wildbretangebotes aus. Nur der Rehbock hat einen Kopfschmuck, das sogenannte Gehörn.


WILDSCHWEIN
Schwarzwild ist in weiten Bereichen des Landkreises NEA beheimatet. Aufgrund seiner hohen Vermehrungsrate und seines Gewichtes ist es neben dem Rehwild die Tierart, die das meiste Wildbret in Deutschland liefert. Wildschweine leben in Rotten, die aus mehreren Bachen mit ihren Jungtieren bestehen. Die erwachsenen männlichen Wildschweine (Keiler) sind meist Einzelgänger.

HASEN
Hasen leben in abwechslungsreichen Feldlandschaften. Der Hasenbestand zeigt leider einen Rückwärtstrend. Im Gegensatz zum Kaninchen, bei dem die Jungen im Bau geboren werden, kommt der Hasennachwuchs oberirdisch zur Welt.


FASAN
Schon von den Römern wurde der Fasan, der ursprünglich aus Asien stammt, bei uns eingeführt. Nur die Fasanenhähne haben das prachtvolle bunte Gefieder. Der Fasanenbestand muss sehr gehegt und gepflegt werden.


WILDENTEN

In Deutschland gibt es viele verschiedene Entenarten. Bejagt und in den Handel gebracht wird hauptsächlich die Stockente, die besonders zahlreich vorkommt.


WILDTAUBEN
Die mit Abstand häufigste Taubenart ist die Ringeltaube. Bei den Stadttauben, die sich auf den Plätzen tummeln, handelt es sich nicht um Wildtauben, sondern um verwilderte Haustauben. Das Fleisch von jungen Wildtauben ist zart und leicht verdaulich.

Für jede Wildart gibt es bestimmte Jagd- und Schonzeiten. Diese orientieren sich überwiegend am natürlichen Lebenszyklus der Tiere und können regional unterschiedlich sein. Wann eine Tierart bejagt werden darf, ist gesetzlich genau festgelegt. Frisches Wildbret aus deutschen Revieren ist deshalb nur in der jeweiligen Hauptjagdsaison zu haben.

 

  
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